Das Essen ist gemacht, die Gäste am Tisch, zu guter Letzt die Sauce. Tüte aufgerissen und in das Wasser gerührt, – das muss nicht sein! Saucen sind die Krönung für jedes Mahl, welche den Tisch erreichen. Genau betrachtet ist die Sauce nach der Zubereitung des Fleisches schon vorhanden. Mit wenigen Zutaten, (je nach Fleischart) und etwas Rotwein vervollkommnen Sie diese. Durch das Braten des Garguts entstehen Röstaromen, die letztendlich den Geschmack in der Sauce bilden. Nachdem das Gargut herausgenommen wurde, löschen Sie den Bratansatz mit etwas Wein ab. Diesen lassen Sie einfach reduzieren, bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Schmecken Sie Ihre eigenes Werk ab und – Voilà! Sie haben eine selbst gemachte Sauce.
Weine zum Kochen und Genießen
Mit dem entsprechenden Wein können Sie sicher sein das jegliche Sauce gelingt. Der Idealfall ist, wenn Sie denselben Wein, den Sie zum kochen benutzen auch derjenige ist den Sie Ihren Gästen zum Essen reichen möchten. Achten Sie darauf, welches Gericht Sie zubereiten und passen sie die Zubereitung entsprechend an. Weine mit einem kräftigen Säuregehalt oder einer Fruchtigen Note, entwickeln sich unterschiedlich im Geschmack während der Reduktion. Ebenso Ihre persönliche Methode mit Gewürzen um zu gehen, beeinflusst die Wahl des Weines und somit auch das Aroma der Sauce.
Klassiker – Leicht gemacht
Aber auch klassischen Saucen, wie die Bordeauxsauce (Rotwein) oder auch Sauce Duxelles (Weißwein) sind leicht in der Zubereitung. Für die einfache Variante der kräftigen Rotweinsauce sind fein geschnittene Schalotten in Butter zu dünsten und mit Rotwein abzulöschen. Etwas Thymian und Lorbeer zugeben, sowie Salz und Pfeffer. Die Sauce etwas reduzieren lassen und servieren. Die Sauce Duxelles hingegen ist im Prinzip eine Farce aus Pilzen und Schalotten, einfach Zubereitet wird sie mit Kräutern und Weißwein welcher eingekocht und anschließend passiert wird. Die Farce (Duxelles) wird am Ende hinzugegeben.
